Anschlussrehabilitation (AR)

Die Besonderheit an der AR ist, dass sie nur in Verbindung mit bestimmten Erkrankungen in Betracht kommt. Sie muss innerhalb von maximal 2 Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt begonnen werden.

 

Der Sozialdienst des Krankenhauses stellt, bei richtiger Indikation, mit Ihnen den Antrag auf eine AR. Ist eine direkte fristgerechte Überweisung in eine entsprechende Einrichtung wie dem STC nicht möglich, so muss der Antrag von der Krankenkasse oder der Rentenversicherung bewilligt werden. Ist eine fristgerechte Überweisung möglich, so entfällt diese Bewilligung.

 

Ambulant durchgeführt, ist die AR ein komplexes Rehabilitationsprogramm, das sowohl aktive Anwendungen wie Physiotherapie, Ergotherapie, Medizinische Trainingstherapie und Übungseinheiten im Bewegungsbad beinhaltet, als auch passive Anwendungen in Form von Seminaren oder physikalischen Maßnahmen. Sie werden über Ihre Erkrankung oder Einschränkungen fundiert unterrichtet und bekommen Bewältigungsstrategien an die Hand, um Ihre Aktivitäten des Alltäglichen Lebens (ADL´s) meistern zu können.